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1 Kalorie ist nicht 1 Kalorie

Warum 1 Kalorie nicht 1 Kalorie ist. Nicht alle Kalorien sind gleich. 

Wenn es um die Gesundheit und den Energiehaushalt unseres Körpers geht, sind Kalorien nicht gleich Kalorien.

Ob man 100 Kalorien durch Fast Food oder durch Gemüse aufnimmt, hat es nicht die gleiche Wirkung auf den Körper.

Dies erklärt, warum viele trotz sorgfältigem Kalorienzählen Schwierigkeiten haben, ihr Gewicht zu kontrollieren.

Unser Körper ist ein hochkomplexes biochemisches System mit ausgeklügelten Prozessen, die unseren Energiehaushalt regulieren.

Die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, durchlaufen unterschiedliche Stoffwechselvorgänge, und haben einen großen Einfluss auf die Hormone und Gehirnzentren, die das Hunger- und Essverhalten steuern. 

Beim Verzehr von verschiedenen Lebensmittel, verbraucht der Körper unterschiedlichen Mengen an Energie, um die Nährstoffe zu verdauen, zu absorbieren und zu verstoffwechseln. Dies nennt man den thermischen Effekt. 

Thermischer Effekt ist die Menge an Energie, die der Körper verwendet, um die Nahrung zu verdauen, die man verzehrt hat. Der Körper braucht Energie, um Nahrung in ihr Grundelement zu zerlegen, damit sie vom Körper aufgenommen werden. 

Zwei Lebensmittel können genau die gleiche Anzahl an Kalorien enthalten, durchlaufen aber unterschiedliche Stoffwechselwege. 

Hier ist die thermische Wirkung 

1 g Kohlenhydrate (KH) : 4 Kalorien 6-8 %

1 g Protein : 4. Kalorien 25-30 %

1 g Fett :9 Kalorien.  2-3 %

Protein benötigt mehr Energie als Fett und Kohlenhydrate.

Ein Beispiel:

Man isst 100 g Kalorien vom Protein, aber vom Körper werden nur 75 g Kalorien aufgenommen. Bei Fett nimmt man 98 g Kalorien, und bei KH nimmt man 94 g Kalorien auf.

Unser Körper verarbeitet keine Kalorien, sondern KH, Proteine und Fette. Was sie verzehren und was die Darmflora aufnimmt, kann viel über ihr Gewicht und ihre Gesundheit bestimmen.

Man kann Kalorien zählen, sollte nur beachten, aus welchen Lebensmitteln diese stammen. Achte beim Verzehr auf nährstoffreiche, unverarbeitete oder minimal verarbeitete Lebensmitteln, die reich an Ballaststoffen, Proteinen und gesunden Fette sind.

Ebenso sollte man beachten, dass der Energiebedarf und wie viel Energie verbrannt werden, variieren und von vielen Faktoren abhängen wie:

  • Wie aktiv man im Alltag ist
  • Die Körperzusammensetzung (Je mehr Muskelmasse man hat, umso mehr Kalorien werden verbrannt.)
  • Gesundheitszustand, Darmgesundheit
  • Alter, Schwangerschaft, Vitaminhaushalt etc.

Man kann die Kalorien zählen, um ein Gefühl dafür zu bekommen wie viel und was man isst, aber man sollte es nicht dauerhaft machen. Die bessere und einfachere Variante, um dauerhaft gesund und schlank zu sein ist die Wahl der Lebensmittel. 

Marija Beljan

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