Zuckeralternative
Untersuchungen zeigen, dass Zucker abhängiger macht als Kokain.
Ist Zucker deine Ernährungsschwäche?
Mit dieser süßen Droge aufzuhören, fällt vielen schwer.
Man sollte bedenken, dass der Verzehr von zu viel Zucker sowohl deinem Körper als auch deiner Gesundheit schadet.
Eine zuckerreiche Ernährung ist mit einem erhöhten Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes, Depressionen, Darmproblemen, Fettleber und Fettleibigkeit verbunden. Es wurde auch mit einer schlechten kognitiven Funktion in Verbindung gebracht, die das Gedächtnis beeinträchtigt und das Demenz Risiko erhöht. Studien haben gezeigt, dass eine zuckerhaltige Ernährung, die Funktion des Mikrobioms verändern kann, indem sie bestimmte Bakterientypen erhöht, die mit Diabetes assoziierten Markern in Verbindung stehen. Es entsteht ein Ungleichgewicht im Darm, was bei vielen zu Blähungen und Magenbeschwerden führt.
Fast alles enthält zugesetzten Zucker in Form von raffinierten Süßstoffen wie Weißzucker und Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt. In vielen Lebensmitteln steckt unnötig viel Zucker drin wie in gesüßten Getränken, zuckerhaltigen Cerialien, süßen Snacks, Broten, Brotaufstrichen, Desserts, Joghurts und fast allen verarbeiteten Lebensmitteln. Zucker ist buchstäblich in allem, was wir konsumieren. Wenn einem das bewusst wird, greifen dann viele zu den light Produkten, was noch schlimmer ist, da es meistens künstliche krebserregende Süßungsmittel enthält wie Aspartam.
Zucker süßt, konserviert und verstärkt den Geschmack von Speisen, daher ist es heutzutage schwierig darauf zu verzichten. Die Menge, die wir im Durchschnitt konsumieren, ist erschreckend. Heute ist es unmöglich, nicht auf Zucker zu treffen. Man kann heute nicht mal zu einer Tankstelle, einem Lebensmittelgeschäft oder sogar einem Bürobedarfsgeschäft gehen, ohne dass die Kassen voll mit zuckerhaltigen Lebensmitteln versehen sind. Dabei werden Dopaminsensoren ständig ausgelöst und schüren ein Verlangen nach süßem oder Junk-Food. Wir sind überall umgeben von ungesundem Lebensmitteln.
Das einzige, was ich empfehlen würde, ist Xylit, Stevia und Erythrit. Sie verändern nicht den Insulinspiegel und sind kalorienarm. Aus diesem Grund ist es gut geeignet bei Fructoseintoleranz und bei Diabetes.
Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup, Dattelsirup etc. sind zwar ein Naturprodukt, dennoch würde ich es nur im Maße empfehlen, da es den Insulinspiegel verändert, und belastet die Schilddrüsen.
Gelegentlich kann man zu diesen natürlichen Süßungsmittel zwar greifen, aber man sollte es auf ein Minimum beschränken. Dies kann dazu beitragen, das Risiko für Erkrankungen zu verringern und deine Gesundheit zu verbessern.
Angesicht der Tatsache, dass eine zuckerreiche Ernährung deiner körperlichen und geistigen Gesundheit schaden kann, ist es am besten, die Aufnahme von Zucker zu minimieren, oder sogar darauf zu verzichten.
Stevia
Stevia ist ein natürlicher Süßstoff, der aus den Blättern des südamerikanischen Strauchs gewonnen wird.
Da Stevia-Extrakt sehr kalorienarm ist, gilt es als gesunde Zuckeralternative für Diabetiker oder Menschen, die ihr Gewicht kontrollieren müssen.
Wenn man zu viel Stevia verwendet, schmeckt es bitter, daher sollte man mit der Dosierung aufpassen. Es ist auch süßer als Zucker, sodass man weniger davon benötigt, um die gleiche Menge an Süße bereitzustellen.
Xylit
Xylit ist eine natürliche Substanz, die in Obst und Gemüse vorkommt und auch natürlich in unserem Körper vorkommt. Es wird meistens aus Baumrinde (Birke) hergestellt.
Xylit verursacht keinen Anstieg des Blutzuckers, was dadurch sehr geeignet ist für Diabetiker. Eine zu hohe Menge kann abführend wirken. Ebenso kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen. Beachte bitte, dass Xylit für Hunde giftig und sogar tödlich ist, also achte bitte darauf, keine Xylit-haltigen Lebensmitteln dem Hund geben. Beugt Karies vor, und daher ist es in vielen Zahnpasten und Kaugummis enthalten.
Xylit wird vom Körper nicht verdaut, und somit werden die Kalorien nicht aufgenommen.
Erythrit
Erythrit kommt natürlicherweise in vielen Früchten, Pilzen und fermentierten Lebensmitteln wie Sojasoße vor.
Es wird meistens aus Maiskolben hergestellt. Ich sehe es problematisch, denn bei der Herstellung kann auch gentechnisch veränderter Mais verwendet werden kann.
Beugt ebenfalls wie Xylit Karies vor. Es erhöht den Blutzucker überhaupt nicht und führt weniger zu Verdauungsbeschwerden als Xylit.
Tipps zur Reduzierung von Zucker
- Anstelle von gezuckerten Getränken, greif lieber zu Wasser. Am besten ist frischgepresste Zitrone ins Wasser geben.
- Wenn du Lust auf ein süßes Getränk bekommst, dann entsafte lieber selber, oder achte beim Kauf auf 100 % -igen Saft ohne Zuckerzusatz.
- Anstelle von gesüßten Skyr oder Joghurts, verzehre lieber ungesüßte und füge frisches Obst dazu.
- Verzehre Bitterstoffe (gibt es als Tropfen oder Kapseln). Die tragen dazu bei, dass dein Heißhunger auf Süßes reduziert wird.
- Verwende für die Anfangszeit Stevia, Xylit oder Erythrit.
Was passiert, wenn du Zucker reduzierst?
- Fettverbrennung wird angekurbelt
- Müdigkeit und Antrieblosigkeit kann vorkommen
- Man hat mehr Energie
- Man schläft besser
- Konzentrationsfähigkeit steigt
- Das Hautbild verbessert sich
- Wirkt Karies vorbeugend
- Bessere Blutwerte
- Ausgeglichener Blutzuckerspiegel
- Guter Hormonhaushalt
- Blutdruck sinkt
- Man beugt Diabetes vor
- Darmflora verbessert sich
- Immunsystem wird verbessert


